Caribbean Gothic & Drink Darkness

Sich für wenige Updates zu entschuldigen ist ommelig und uncool. Also kommen hier die knallharten Fakten: Endlich kann man Drink Darkness und das Zeug von Unzucht und noch ein paar tolle Bücher und T-Shirts und CDs bequem von zu Hause ordern. Nämlich bei Caribbean Gothic. Also macht das! Und Unzucht hat ne tolle neue Homepage. Cheers & Metäl & bis bald: Der Toby.

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Sixx Sense

Nikki Sixx führt immer sehr knuffige und kurzweilige Interviews mit Kollegen – da kann man easy mal einen Nachmittag drin rumstöbern. Korn, Def Leppard, Papa Roach, Green Day, Buckcherry, Danko Jones, Trapt, Murderdolls, Judas Priest, Slash, Drowning Pool, Slayer, 30 Seconds To Mars - you name it! Viel Spaß!

memorable quotes of summer 2010

Hier ein kleiner Nachtrag zum “Summer’s End”-Blog…

    Bestes Zitat backstage:

“Fucking saltwater ruined my shirt!”
(Deftones-Frontmann Chino Moreno ärgert sich beim Southside 2010, dass er bei Auftritten immer so doll schwitzen muss. Dabei hatte er doch Geburtstag!)

    Bestes Zitat onstage:

“My mom’s vagina can eat all of Germany!”
(Klassenclown Tom DeLonge von Blink-182 gesteht beim Open Air in Hamburg 2010, dass seine Mudder eine ziemlich geräumige Mumu hat.)

    Bester Zwischenruf aus dem Publikum:

“Ich will’n Gebrauchten von dir!”
(Eisbrecher-Sänger Alex wird schon nach dem ersten Song beim Rock Harz 2010 lautstark daran erinnert, dass er ja auch als “Der Checker” die gleichnamige Sendung auf DMAX moderiert.)

Und hier noch ein Foto von mir auf dem M’era Luna 2010, wo ich aussehe wie Vinnie Paul. Danke Dani!

summer’s end

Ach, das war vielleicht was. Sahara vs. Überschwemmungen.

    Walpurgis Rock
    Rock am Ring
    Nova Rock (A)
    Southside Festival
    Vainstream Rockfest
    Rock Harz
    Masters Of Rock (CZ)
    M’era Luna
    Area 4
    Hamburger Kultursommer

Auf der Sollseite: Letztes Open Air (Rock The Lake) ist für mich ausgefallen, Wacken ging leider zeitlich nicht – ergo Mötley Crüe verpasst. Auf der Habenseite: Massenweise tolle Zeiten, viel Sonne, zweimal Deftones gesehen, Slayer, Motörhead, Hatebreed… und mit Annihilator Steak und Pivo in Tschechien reingezogen. Und das war noch nicht alles. Bestaunt totale Random-Schrottbilder aus meinem Handy. Aber dafür exklusiv.

Hier erstmal der Eingang zum Waschsalon im Hotten Totten Inn in Regensburg. Ich glaube, dass war zwischen Rock am Ring und Nova Rock. Auf jeden Fall hasenstark.

Nova Rock in Österreich: Ein Pyramide Ottarocker-Dosen im Morgengrauen hinterm Nightliner, im Blick die herrlich mondänen Transporter und Zelte der benachbarten Zigeuner-Stände, die es beim Unwetter am letzten Tag ungleich schwerer getroffen hat als uns. Wer oder was ein Ottarocker ist, kann man hier nachlesen.

Keine zwei Wochen später war ich wieder in Münster und habe mich so gefühlt, als wäre es mein Eis gewesen, was hier runtergefallen ist. Dabei war es gar nicht meins.

En route zum Rock Harz, wo der Don und ich als Schnappslieferanten unser Dasein fristeten (Darkness For The Masses!), noch kurz in einem Hotel in Einbeck genächtigt, bevor ich mir dann am nächsten Tag in Göttingen endgültig ein Navi geholt hab. So konnte das nicht mehr weitergehen.

Das Rock Harz selbst bestach neben seinem Höllen-Line-Up und einem neuen Besucherrekord vor allem durch höllisch heiße Temperaturen! Zum Glück hatten wir mit der überaus leckeren Longdrink-Variante Darkness Cola sogleich ein passendes Schmankerl kreiert, als auch in rasender Geschwindigkeit eine mehr als freundschaftliche Beziehung zum Jack Daniel’s-Stand aufgebaut.

The Haunted haben sich nicht verlaufen, auch ohne Navi, obwohl jemand das Garderobenschild falsch platziert hatte.

Bei Unzucht ist sowas zum Glück nicht passiert – Dank unserer ganz reizenden Betreuung. Sonst hätte mindestens einer nicht den Weg zur Bühne gefunden, ich schwörs!

Das Interhotel Moskva in Zlín (CZ) war die Residenz der Unzucht zwecks Gastspiel beim Masters Of Rock. Zwei exklusive Handybilder gibts: Die wundervolle Aussicht aus dem zehnten Stock bei ca. 50 Grad.

Und natürlich wurde gleich die Theke in der Lobby gestürmt, weil der integrierte Irish Pub noch geschlossen hatte. Einen Tisch weiter saß bis kurz vor diesem Schnappschuss übrigens Tarja, aber die wollte ich nicht knipsen. Die war schon voll genervt, als ein kleines Fan-Mädel ein Pic mit ihr machen wollte. Was wäre dann wohl bei mir passiert? Vermutlich das Gegenteil.

ein unglück kommt selten allein…

Neulich in Bad Oeynhausen: In meiner Karre läuft “Shut Up And Swallow” von Combichrist in angemessener Lautstärke, während ein Jesus-Freak im Rentenalter mit Sonnenbrille auf und jeder Menge trashiger Pappschilder am Ortseingang seinen Erlöser preist.
Warum meine Laune trotz dieses Anblicks und eines Spontan-Trips zu Julien-K in Berlin eher medioker ist? Eigentlich hätte ich jetzt mit Unzucht unterwegs sein müssen, um abends beim Rock The Lake unser erstes Konzert in Österreich zu zelebrieren. Mit Neaera, Caliban, Mono Inc. und Letzte Instanz. Unter anderem. Doch Der Schulz kriegt leider aufgrund einer ziemlich heftigen Kehlkopfentzündung keinen Mucks raus. Mist. Krankheiten gehören verboten. Mittlerweile musste sogar noch unsere Supportshow für Nemhain in Bremen deswegen geknickt werden. Doppelmist.

Der Auftritt von Julien-K in Berlin ist aber trotzdem sehr amtlich. Rammstein-Drummer Christoph Schneider ist im Publikum zugegen. Letzteres hätte insgesamt etwas üppiger ausfallen können. Aber so kennt man ja den gemeinen Berliner, bloß nicht auf Konzerte gehen, wo man die Band nicht kennt. Verwöhntes Hauptstadtdreckspack.

Hier noch der Video-Clip zu “Kick The Bass” – achtet auf Linkin Park’s Chester Bennington in seiner Gastrolle als metrosexueller Harlekin oder so. Auf die Bunnies muß ich euch nicht extra hinweisen, oder?

Plattencover des Monats

Diese Band machts richtig, genau wie ich immer gesagt hab: Wir brauchen auf Plattencovern nicht andauernd nackte Titten (obwohl auch schön), sondern mehr rasierte Muschis! Dig!

Ein Zeichen? DJ AM in Ascheberg.

Ich hab diesen Sommer das erste Mal seit der Warped Tour 2005 Travis Barker trommeln sehen (Note to Self: “Stimmt gar nicht. War ja beim +(44)-Konzert in Köln 2007″). Wie die meisten von euch wissen, ist der Gute leider in der Zwischenzeit von krassen Schicksalsschlägen heimgesucht worden (und damit meine ich nicht seine kurze Laison mit Paris Hilton). Am 20. September 2008 stürzte Travis’ Learjet beim Start in South Carolina ab – dabei kamen 4 der 6 Insassen ums Leben, Travis und sein Kollege DJ AM erlitten Brandwunden. DJ AM verstarb kaum ein Jahr später (am 28. August 2009) in New York an einer Überdosis Schmerzmittel. Sein Leichnam wurde eingeäschert und in Los Angeles beigesetzt.

Als ich am 23. August 2010 gegen 11 Uhr vormittags mein Hotel in Ascheberg (!) verließ, fiel mein Blick direkt auf diese beiden Autos. Achtet auf die Nummernschilder. Ein Zeichen?

guns! razors! knives! fuck with me!

Deftones | Rocket Skates from Juanstaind on Vimeo.

quote of the week

“The reason so many people don’t get contemporary art is because they’re walking into a thousand-year conversation at the last second.” (Hank Willis Thomas)

Check this out: www.hankwillisthomas.com

Erster vorne ohne Streit!

An manchen Tagen muss man einfach morgens um 4 nackt auf den Balkon gehen und ein Stück kalte Pizza essen.

Und jetzt habt ihr den Salat. Ich poste hier Kram. In herrlich unzuverlässigen Abständen. Think of it as the totally egozentrische Version of Buddyhead. Heh. Buddyhead. Da ist schon alleine der Titel besser. Aber das macht mir gar nichts. Denn: Shameless Self-Promotion is the new Ehrenhaftigkeit!

On The Doll

Jetzt aber erstmal ein Filmtipp zum Starten. Ist kein neuer Film, aber ich hab ihn erst am Wochenende gesehen und kannte ihn vorher nicht. On The Doll. Regie und Drehbuch von Thomas Mignone, der vorher ne Menge Musikvideos gemacht hat – zum Beispiel für Mudvayne, Slipknot, Danzig und Cradle Of Filth.

Der Film ist keine leichte Kost, geht es doch um Pornografie, Prostitution und Missbrauch. Das Ganze ist aufgebaut mit verschiedenen Handlungssträngen der echt interessanten Charaktere in Los Angeles, die sich im Laufe der Zeit zu verknüpfen beginnen und dann zum großen Finale ansetzen = Dig. Ich empfehle den Streifen. So.

PS: Die Leipziger Buchmesse war toll. Ihr wart nett. Mein Lieblingskommentar nach der Lesung: “Du bist übrigens eine aufregende Mischung aus Jonathan Davis und Oliver Rohrbeck“. Genau. Wer Oliver Rohrbeck ist, musste ich auch erst googlen und deepthroaten. Dankeschön esther.