ein unglück kommt selten allein…
Neulich in Bad Oeynhausen: In meiner Karre läuft “Shut Up And Swallow” von Combichrist in angemessener Lautstärke, während ein Jesus-Freak im Rentenalter mit Sonnenbrille auf und jeder Menge trashiger Pappschilder am Ortseingang seinen Erlöser preist.
Warum meine Laune trotz dieses Anblicks und eines Spontan-Trips zu Julien-K in Berlin eher medioker ist? Eigentlich hätte ich jetzt mit Unzucht unterwegs sein müssen, um abends beim Rock The Lake unser erstes Konzert in Österreich zu zelebrieren. Mit Neaera, Caliban, Mono Inc. und Letzte Instanz. Unter anderem. Doch Der Schulz kriegt leider aufgrund einer ziemlich heftigen Kehlkopfentzündung keinen Mucks raus. Mist. Krankheiten gehören verboten. Mittlerweile musste sogar noch unsere Supportshow für Nemhain in Bremen deswegen geknickt werden. Doppelmist.
Der Auftritt von Julien-K in Berlin ist aber trotzdem sehr amtlich. Rammstein-Drummer Christoph Schneider ist im Publikum zugegen. Letzteres hätte insgesamt etwas üppiger ausfallen können. Aber so kennt man ja den gemeinen Berliner, bloß nicht auf Konzerte gehen, wo man die Band nicht kennt. Verwöhntes Hauptstadtdreckspack.
Hier noch der Video-Clip zu “Kick The Bass” – achtet auf Linkin Park’s Chester Bennington in seiner Gastrolle als metrosexueller Harlekin oder so. Auf die Bunnies muß ich euch nicht extra hinweisen, oder?
